Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie
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Lernforschungprojekte

Gerade für eine Disziplin wie die Volkskunde/Europäische Ethnologie, die mit ihrem breiten kulturwissenschaftlichen Spektrum für keine klar definierten Berufe ausbildet, stellt das so genannte Lernforschungsprojekt die beste Möglichkeit dar, Studierende auf die zukünftige Berufswelt vorzubereiten.

Beim Lernforschungsprojekt lernen Studierende von der Pike auf, ein wissenschaftliches Projekt durchzuführen. Sie arbeiten am Projektentwurf, entwickeln ein Forschungsdesign und wählen die entsprechenden Methoden, vertiefen die notwendigen theoretischen Erkenntnisse, gewinnen die empirischen Ergebnisse (durch qualitative aber auch quantitative Methoden, in Feldforschung oder durch Archivrecherchen etc.) und schließen diese Forschungen durch eine Publikation (oder auch durch eine Ausstellung, einen Film, eine CD-Rom) ab. Maßgeblich ist dabei nicht nur die wissenschaftliche Qualifizierung, sondern das Erlernen jener soft skills, die heute in fast allen Berufsfeldern von Akademikerinnen und Akademikern von Bedeutung sind: Kommunikation, Recherche, Präsentation, Flexibilität und Kreativität.

Dazu kommt, dass der Kontakt zwischen Studierenden und Dozierenden beim Lernforschungsprojekt viel enger ist als in der sonstigen Lehre, wodurch eine intensivere Auseinandersetzung mit Inhalten aber auch eine Berücksichtigung persönlicher Interessen, eine gezielte Förderung von Stärken und ein Beheben von Defiziten möglich wird. Ein positiver Nebeneffekt des Lernforschungsprojekts liegt in der Vorbereitung auf den Studienabschluss: Wer ein Lernforschungsprojekt erfolgreich absolviert hat, hat keine Schwierigkeiten mit einer Magisterarbeit und beendet auch sein Studium mit Erfolg.