Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie
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München-Tourismus.Eine Stadt als Destination

Prof. Dr. BURKHART LAUTERBACH, NATALIA FISCHER

München hat zwar keinen Eiffelturm und keine Notre Dame aufzuweisen, kein Reichstagsgebäude und keine Piazza San Marco, kein Colosseum und keine Akropolis, aber die Millionenstadt taucht in jeder deutschen wie auch europäischen Tourismusstatistik in vordersten Positionen auf; und sie wird von der World Tourism Organization gar als Großstadt mit einem kulturellen Erbe, einer aktiven Kulturszene und einer kreativen Szene eingestuft – was immer das heißt.

Das 200. Oktoberfest-Jubiläum 2010 als Anlaß nehmend, will das Projekt die Spezifik des München-Tourismus in Geschichte und Gegenwart erkunden. Im Wintersemester 2010/2011 konzentriert sich das Seminar auf die Vertiefung der bisherigen Erkundungen sowie auf die Aufbereitung der Ergebnisse und die kreative Umsetzung derselben in eine publizierbare Form (Internetauftritt).

Literatur:

Albrecht Steinecke: Tourismus. Eine geographische Einführung. Braunschweig 2006, S. 114-144 (Städtetourismus). –Tim Freytag: Making a difference. Tourist practices of repeat visitors in the city of Paris. In: Social Geography Discussions 4. 2008 (Parallelstudie). –Andreas Pott: Orte des Tourismus. Eine raum- und gesellschaftstheoretische Untersuchung. Bielefeld 2007, S. 187-295 (Parallelstudie: Wetzlar). – Michael Kamp: Die touristische Entdeckung Rothenburgs ob der Tauber im 19. Jahrhundert. Wunschbild und Wirklichkeit. Schillingsfürst 1996 (Parallelstudie). – Kursbegleitend: Burkhart Lauterbach: Tourismus. Eine Einführung aus Sicht der volkskundlichen Kulturwissenschaft. 2. Aufl. Würzburg 2008. – Richard Bauer: Geschichte Münchens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. München 2008.